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Priorität 1

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Für weitere Fragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an das Gemeinsame INTERREG-Sekretariat.

Priorität 1: die Innovationskraft der KMU stärken

Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in der Region durch intelligentes Wachstum ist die erste Priorität des neuen Programms. Damit die Region ihre gute Wettbewerbsposition in Europa weiter entwickeln kann, sind Investitionen in Forschung und Entwicklung erforderlich. Die starke Präsenz von hochwertigen Technologieunternehmen und Forschungs- und Bildungseinrichtungen in der Region ermöglicht – im Rahmen einer ständigen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit – die Verbesserung der Marktchancen und die dauerhafte Unterstützung der KMU.

 

Damit die vereinbarten Innovationsziele erreicht werden können, vorrangig innerhalb der für das Programmgebiet besonders relevanten Sektoren Agrobusiness/Food, Health & Life Sciences, High Tech Systeme & Materialien (HTSM), Logistik und Energie/CO2-Reduzierung, ist es notwendig, mehr und bessere grenzüberschreitende Netzwerke und Cluster zu bilden, Wissenstransfer und Produktinnovationen grenzüberschreitend voranzutreiben und gemeinsam zu forschen. Im INTERREG V-Programm wird die Förderung der oben genannten Sektoren in Form von strategischen Initiativen erfolgen.

 

 

 

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Das wichtigste Kriterium für die Genehmigung eines Förderantrags ist, dass die Initiative einen deutlichen grenzüberschreitenden Charakter hat. Das bedeutet, dass das Projekt gemeinsam von Partnern auf beiden Seiten der Grenze entwickelt und ausgeführt wird. Auch die Ausstattung mit Personal und Finanzmitteln muss von deutschen und niederländischen Partnern bereitgestellt werden.

 

 

 

Schwerpunkt KMU

Als Ergebnis der Unterstützung von Projekten in Priorität 1 werden Produkt- und Prozessinnovationen in KMU angestrebt. Das Ergebnis der INTERREG-Förderung wird positiv bewertet, wenn sich am Ende der Programmlaufzeit herausstellt, dass der Anteil der KMU, der Produkt- und/oder Prozessinnovationen einführt, gestiegen ist.

 

 

 

Themen, Sektoren und strategische Initiativen

Ein Großteil der Mittel in der ersten Priorität wird für die fünf Schwerpunktsektoren eingesetzt:

- Agrobusiness/Food

- Health & Life Sciences

- High Tech Systems & Materials (HTSM)

- Logistik

- Energie/CO2-Reduzierung

 

Möchten Sie ein Projekt in einem dieser Sektoren durchführen? Orientieren Sie sich dann an den neuen „strategischen Initiativen“. Die strategischen Initiativen bilden ein Rahmenwerk mit Inhalten, Zielen und Kriterien für Projekte und wurden von Experten aus den jeweiligen Sektoren entwickelt. Das Rahmenwerk ermöglicht Vergleichbarkeit und Synergie zwischen den einzelnen Projekten in dem jeweiligen Sektor. Mit der Schaffung von Synergie zwischen den Projekten können die Ziele der strategischen Initiative auf Programmebene erreicht werden, ohne dass die Projekte infolge ihres Umfangs schwer durchführbar werden. Der Großteil der Finanzmittel in Priorität 1 ist für Projekte im Rahmen der strategischen Initiativen reserviert. Weitere Informationen finden Sie in dem Kapitel „strategische Initiativen“.

 

Ist Ihr Projekt nicht in diesen Schwerpunktsektoren angesiedelt? In Priorität 1 sind ebenfalls Mittel für andere Sektoren oder für Querschnittsmaßnahmen zur Unterstützung von KMU vorgesehen.

 

 

 

Energie und CO2-arme Wirtschaft

Zu den wichtigsten Prioritäten Deutschlands und der Niederlande gehören der Energiewandel und die nachhaltigere Nutzung von Ressourcen. Dies ist eine große Herausforderung für die Grenzregion in den kommenden Jahren. Für die Unterstützung des Energiewandels sind neue Technologien und Innovationen erforderlich. Diese Technologien und Innovationen führen einerseits zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region und spielen andererseits auch eine sehr wichtige Rolle bei der Entwicklung des Grenzgebiets zu einer CO2-armen Wirtschaft. Gerade in diesem Bereich kann man grenzüberschreitend viel voneinander lernen.

 

 

 

Innovations-Overleg

Alle Projekte in Priorität 1 werden in dem so genannten Innovations-Overleg besprochen. In diesem Gremium erfolgt die inhaltliche Erörterung von Projektideen mit Programmpartnern und Fachleuten.

 

 

 

Projektantrag stellen

Möchten Sie einen Förderantrag für ein Projekt in Priorität 1 stellen? Verwenden Sie zu diesem Zweck die Vorlage „Projektkonzept“, die Sie im Download-Bereich finden. Auf der Grundlage dieses Projektkonzepts können Sie Ihre Projektidee mit Mitarbeitern des regionalen Programmmanagements in Ihrer Euregio bzw. Region besprechen. Weitere Informationen finden Sie unter den „Kontaktangaben“.

 

 

 

Projektfinanzierung

Die Finanzierung eines Projekts, das im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt wird, besteht in der Regel aus drei Säulen:

 

- EU-Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): Maximal 50 Prozent der Projektkosten können daraus finanziert werden.

- Eigenbeitrag der Projektpartner: Ein Teil der Projektkosten muss von den Partnern selber aufgebracht werden.

- Fördermittel von nationalen Kofinanziers: Ministerien und Provinzen halten ebenfalls Fördermittel für INTERREG-Projekte bereit. Damit kann ein Teil der Projektkosten finanziert werden.