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Förderregelungen

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Für weitere Fragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an das Gemeinsame INTERREG-Sekretariat.

Programmregularien

Ein wichtiger Ausgangspunkt bei der Erstellung der neuen Programmregularien war der Abbau des Verwaltungsaufwands für Projektträger. Im Anschluss finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten fördertechnischen Änderungen im INTERREG V-Programm. Die Regularien wurden noch nicht endgültig verabschiedet, weshalb die unten stehenden Informationen lediglich als Orientierungshilfe dienen sollen. Sobald die Programmpartner alle Regularien endgültig festgestellt haben, werden die neuen Förderbestimmungen an dieser Stelle veröffentlicht.

 

 

 

 

 

Neue Förderbestimmungen

Mit den neuen „allgemeinen Förderbestimmungen“ werden eindeutige Vorschriften für die Förderung grenzüberschreitender Projekte im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland geschaffen. Die „allgemeinen Förderbestimmungen“ werden zurzeit mit allen beteiligten Stellen abgestimmt und werden im Anschluss an ihre Verabschiedung auf dieser Website veröffentlicht.

 

 

 

Projektkonzept

Wenn Sie einen Förderantrag stellen möchten, sollten Sie zuerst die Vorlage „Projektkonzept“ verwenden, die Sie im Download-Bereich finden. Auf der Grundlage dieses Projektkonzepts können Sie bereits über die wichtigen Aspekte Ihres Projekts nachdenken und können Sie Ihre Projektidee mit Mitarbeitern des regionalen Programmmanagements in Ihrer Euregio bzw. Region besprechen. In dem Projektkonzept können Sie außerdem eine erste Einschätzung der Kosten und Finanzierung Ihres Projekts vornehmen.

 

 

 

Planung von Projektkosten

Wenn Sie einen Projektantrag stellen, reichen Sie ebenfalls eine Übersicht über die voraussichtlichen Kosten der einzelnen Partner ein. Diese Kosten müssen in zwei Kostenposten unterteilt werden: Personalkosten und Sonstige Kosten.

 

Personalkosten umfassen Lohn- und Gehaltskosten sowie die im Gemeinkostenkatalog aufgeführten Gemeinkosten (vgl. „Gemeinkosten“), die für die im Rahmen des Projekts tätigen Mitarbeiter anfallen. Förderfähig sind nur jene Personalkosten, die unmittelbar im Zusammenhang mit dem Projekt stehen und die während der Projektlaufzeit anfallen. In bestimmten Fällen sind Personalkosten, die im Rahmen von Planungs- oder Vorbereitungstätigkeiten anfallen, ebenfalls förderfähig.

 

Sonstige Kosten umfassen alle projektbezogenen Kosten, die nicht unter den Posten Personalkosten fallen.

 

 

 

Berechnung und Geltendmachung von Personalkosten

Die Berechnung und Erstattung von Lohnkosten erfolgt nicht mehr auf der Grundlage der tatsächlichen Kosten, sondern anhand eines für die Tätigkeitsgruppe des jeweiligen Mitarbeiters geltenden Pauschalstundensatzes. Auf diese Weise lässt sich eine erhebliche Vereinfachung bei der Berechnung und Abrechnung der Personalkosten erzielen. Als Beleg für die Geltendmachung von Personalkosten ist nämlich ein Nachweis der geleisteten Arbeitsstunden ausreichend.

 

Bei der Einstufung von Mitarbeitern in eine Tätigkeitsgruppe gilt, dass diese Tätigkeitsgruppe den Tätigkeiten und Aufgaben des Arbeitnehmers innerhalb des Projekts entspricht.

 

Für einen vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter (=1 FTE) können pro Haushaltsjahr maximal 1650 Stunden abgerechnet werden. Bei einer Teilzeitbeschäftigung wird die Zahl der maximal abrechnungsfähigen Arbeitsstunden verhältnismäßig verringert. Wenn ein Mitarbeiter 100 % seiner vertraglich vereinbarten Arbeitszeit für ein Projekt geltend macht, können die Monatspauschalsätze verwendet werden. In diesem Fall entfällt die Dokumentierung der geleisteten Arbeitsstunden.

 

Die Höhe der Pauschalsätze wird zurzeit noch auf der Grundlage statistischer Angaben aus den Niederlanden und Deutschland erarbeitet. Sobald weitere Informationen über die Höhe der Sätze vorliegen, werden sie auf dieser Website veröffentlicht.

 

 

 

Berechnung und Geltendmachung sonstiger Kosten

Alle Kosten, die nicht unter den Posten Personalkosten fallen, werden auf der Grundlage von tatsächlichen Kosten geltend gemacht. Das bedeutet, dass Sie für diese Kosten Rechnungen und Zahlungsbelege vorlegen können müssen. In den Förderregularien wird beschrieben, welche Bedingungen beispielsweise für Investitionsgüter oder Reisekosten gelten. Die Förderregularien werden auf dieser Website veröffentlicht, sobald sie verfügbar sind.

 

 

 

Gemeinkosten

Als Gemeinkosten sind grundsätzlich solche Kosten zu verstehen, für die kein unmittelbarer Projektbezug hergestellt werden kann und die notwendig sind für die Leitung, Unterstützung, Ausstattung und Unterhaltung von Projektmitarbeitern und deren Arbeitsplätzen. Die Gemeinkosten im Sinne des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland sind in einem Katalog definiert. Dieser Katalog ist Teil der Förderbestimmungen.

 

Gemeinkosten werden immer pauschal geltend gemacht. Es gilt grundsätzlich eine Pauschale in Höhe von 15% der förderfähigen Lohnkosten.

 

Im Moment wird geprüft, ob die Regelung aus dem "Horizon2020-Programm" angewendet werden kann. Danach können für Projekte in der Priorität 1 25% der gesamten direkten förderfähigen Kosten pauschal als Gemeinkosten abgerechnet werden, wobei die Kosten für Unterverträge und bestimmte andere Kosten nicht berücksichtigt werden dürfen.

 

 

 

e-Cohesion: elektronische Antragstellung und Abrechnung über das Monitoringsystem

Die Projektanträge und Abrechnungen müssen ebenso wie in der Förderperiode 2007-2013 über ein spezielles INTERREG-Monitoringsystem eingereicht werden. Dieses Monitoringsystem wird momentan erneuert und voraussichtlich in einigen Monaten fertig sein. Für das neue System ist keine lokale Installation mehr erforderlich. Zudem wird die Benutzerfreundlichkeit verbessert.

 

 

 

Kontrolle der Fördermittelvergabe

Eine Änderung im neuen Programm gegenüber INTERREG IV bezieht sich auf die Prüfung von Rechnungen. Das System wird zurzeit noch ausgearbeitet.

 

 

 

Einbindung von KMU

Die wichtigste Zielgruppe zahlreicher Projekte im INTERREG-Programm sind die KMU. Die Attraktivität des Programms für KMU sollte deshalb gesteigert werden. Aus diesem Grund werden im neuen INTERREG-Programm Möglichkeiten für eine vereinfachte Einbindung von KMU geschaffen. Weitere Informationen werden auf der Website veröffentlicht und sind ebenfalls bei Ihrem regionalen Programmmanagement erhältlich. Beachten Sie bei der Teilnahme von Unternehmen immer die geltenden Gesetzesvorschriften im Bereich staatlicher Beihilfen. Auch zu diesem Thema erteilt Ihnen das Programmmanagement gerne Auskünfte.